Zum Inhalt springen

Datenschutz-Versprechen

Deine Mails liegen nicht bei uns

Die meisten Mail-Werkzeuge mit KI kopieren dein Postfach auf ihre Server, um schnell suchen zu können. PixMail tut das nicht. Diese Seite erklärt, was stattdessen passiert — und wo die Grenzen liegen.

Kurz gesagt

Drei Zahlen, die den Unterschied ausmachen

Sie stehen so in der Architektur, nicht nur im Marketing.

0Mailtexte, Anhänge und Kopfdaten in unserer Datenbank
2 MinutenHöchstdauer der Ordnerliste im Arbeitsspeicher, danach ist sie weg
AES-256-GCMVerschlüsselung deiner IMAP- und SMTP-Zugangsdaten

Schwarz auf weiß

Was in der Datenbank steht — und was nie

Die linke Spalte ist vollständig. Wenn dort etwas fehlt, das dich interessiert: frag nach, wir tragen es hier ein.

Das speichern wir

  • Dein PixMail-Konto — die Anmelde-Adresse und dein Passwort als Hash, nie im Klartext.
  • Deine Mailkonto-Zugänge — Server, Benutzername und Passwort, verschlüsselt mit AES-256-GCM. Der Schlüssel liegt außerhalb der Datenbank in einer eigenen Datei auf dem Server.
  • Dein Guthaben — jede Aufladung und jede Abbuchung als Zeile, damit du und wir dieselbe Rechnung sehen.
  • Dein KI-Verbrauch — welches Werkzeug, welches Modell, wie viele Token, welcher Preis. Ohne den Text, um den es ging.
  • Adressen, die du selbst anschreibst — nur wenn du die Kontaktfunktion einschaltest. Standardmäßig ist sie aus.

Das speichern wir nie

  • Mailtexte — weder in der Datenbank noch als Datei auf der Festplatte. Der Text geht vom Mailserver durch unseren Prozess in deinen Browser und ist danach weg.
  • Anhänge — sie werden im Vorbeigehen durchgereicht, nicht zwischengelagert.
  • Absender, Betreff, Datum — auch diese Kopfdaten landen in keiner Tabelle. Die Liste des gerade geöffneten Ordners liegt höchstens zwei Minuten im Arbeitsspeicher, damit das Blättern flüssig bleibt.
  • Ein durchsuchbarer Abzug deines Postfachs — gibt es nicht. Die Suche läuft auf deinem Mailserver, nicht auf einer Kopie bei uns.

Der Weg einer Mail

Drei Stationen, keine Kopie

Wenn du eine Mail öffnest, passiert Folgendes:

  1. Dein Browser fragt

    Die Oberfläche läuft bei dir. Sie bittet unsere Programmschnittstelle um eine bestimmte Nachricht aus einem bestimmten Ordner.

  2. Unser Server reicht durch

    Er meldet sich mit deinen entschlüsselten Zugangsdaten bei deinem Mailserver an, holt genau diese eine Nachricht und schickt sie weiter an deinen Browser. Geschrieben wird dabei nichts.

  3. Dein Mailserver bleibt die Quelle

    Deine Nachrichten liegen weiter dort, wo sie vorher lagen — bei deinem Anbieter. Löschst du PixMail, ist dein Postfach unberührt.

Deshalb sieht PixMail beim ersten Öffnen eines großen Ordners kurz nach — es fragt jedes Mal wirklich nach, statt aus einem Abzug zu antworten.

KI-Werkzeuge

Was passiert, wenn du auf „Übersetzen“ drückst

Die KI läuft nicht bei uns, sondern bei Anthropic oder OpenAI. Deshalb ist wichtig, was genau dorthin geht.

Nur auf deinen Klick

Keine Mail wird automatisch an ein KI-Modell geschickt. Nichts läuft im Hintergrund, nichts wird vorsorglich analysiert. Ohne deinen Klick passiert nichts.

Nur der Text, um den es geht

Bei Text-KI ersetzen wir erkannte persönliche Angaben im ausgewählten Inhalt vor der Übermittlung durch Platzhalter. In der Antwort setzen wir sie wieder ein. Angaben im Freitext können unerkannt bleiben. Dein Passwort und dein gesamtes Postfach werden nicht übertragen.

Zurück kommt Text, gebucht wird ein Betrag

Wir speichern die Antwort nicht. In deinem Verbrauch steht danach: Werkzeug, Modell, Token-Zahl, Preis. Der Mailinhalt selbst steht dort nicht.

Ehrlich bleiben

Was wir nicht versprechen können

Ein Versprechen, das nur die guten Seiten nennt, ist keins.

KI-Anfragen können die EU verlassen

Die First-Party-Schnittstelle von Anthropic kennt keine EU-Region. Läuft eine Aktion über Anthropic, wird der Text in den USA verarbeitet. Bei OpenAI ist eine Verarbeitung in Europa möglich. Welcher Anbieter für welche Stufe eingestellt ist, siehst du in der App vor jeder Aktion.

Die KI-Anbieter führen eigene Protokolle

Beide bewahren Anfragen zur Missbrauchsprüfung eine Zeit lang auf — bei Anthropic üblicherweise sieben Tage, bei OpenAI bis zu 30. Zum Training der Modelle werden die Daten nach den Geschäftsbedingungen beider Anbieter nicht verwendet. Wir kontrollieren das nicht selbst, wir geben nur weiter, was dort zugesagt ist.

Für dein Postfach ist dein Anbieter zuständig

PixMail ist die Oberfläche davor. Wie sicher deine Mails gespeichert sind, wer dort Zugriff hat und wie lange gelöschte Nachrichten liegen bleiben, entscheidet der Anbieter, bei dem dein Postfach liegt.

Nachlesen statt glauben

In der Datenschutzerklärung steht dasselbe noch einmal in der Sprache, die das Gesetz verlangt — mit Rechtsgrundlagen, Speicherdauern und deinen Rechten.